06. Dezember 2013

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"Land am Rand?" Debatte im Deutschlandradio zur Ukraine

Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Die Opposition ist im Parlament mit einem Misstrauensantrag gegen den Ministerpräsidenten gescheitert, doch auf der Straße halten die Proteste an. Es geht um das Verhältnis der Ukraine zu Europa, nachdem Präsident Janukowitsch ein Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnet hat. Wobei wirtschaftlicher und politischer Druck Russlands auf die Kiewer Führung eine erhebliche Rolle spielt. Doch ist die Ukraine selbst gespalten in den nach Europa orientierten Westteil und den Osten, der traditionell in Richtung Russland ausgerichtet ist.

Wohin steuert die Ukraine? Kann die Regierung die Massenproteste aussitzen oder stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation? Wie viel Gemeinsames haben die oppositionellen Gruppen über das Thema Europa hinaus? Kann die Ukraine sich angesichts ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland überhaupt gegen Moskau stellen? Muss die Europäische Union ihre Ostpolitik überdenken, gegenüber ehemaligen Sowjetrepubliken wie der Ukraine - und gegenüber Russland?

Darüber diskutierten am 6. Dezember 2013 im WORTWECHSEL des Deutschlandradio:

Werner Schulz - Europaabgeordneter (Fraktion der Grünen /Freie Europäische Allianz)
Alexander Rahr - Vorstandsmitglied, Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.
Dr. Ewald Böhlke - Leiter des Berthold-Beitz-Zentrums, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik
Sabine Adler - Osteuropa-Korrespondentin Deutschlandradio

Moderation: Birgit Kolkmann